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29.09.2012 Mehr als nur ein Festival

Jermy Rifkin und Rigoberta Menchù setzten mit ihren Vorträgen am Samstagabend im Waltherhaus den glanzvollen Schlusspunkt des Innovation Festival Bolzano-Bozen. Rund 25.000 Menschen strömten zu den Veranstaltungen des Festivals. Als absoluter Publikumsmagnet erwies sich die Lange Nacht der Forschung am Freitagabend, bei der 13.000 Personen Forschung und Innovation hautnah und interaktiv erlebten.

1400 Menschen hörten die Vorträge von Energie-Guru Jeremy Rifkin und Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchù  am Samstagabend im Waltherhaus.

1500 Besucher nutzten die Gelegenheit beim FamilyDay des Archäologiemuseums in Ötzis eisige Gruft hinabzusteigen. 150 Personen verfolgten die Diskussionsrunde in der Sparkassen Academy am Nachmittag mit Cuno Tarfusser, Vizepräsident des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag, zum Thema „Gefahren für Entwicklungsländer“.

Aber auch die anderen 47 Programmpunkte des Innovation Festival waren fast ausschließlich voll besetzt. Auch wenn die Festival-Organisatoren die kurzfristigen Absagen von Umweltminister Corrado Clini und der ehemaligen Vorsitzenden des italienischen Unternehmerverbandes Emma Marcegaglia hinnehmen mussten, strömten die Menschen zu den einzelnen Veranstaltungsorten des Festivals.

Höhepunkte waren der Vortrag vom Präsidenten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Johann Dietrich Wörner, der 200 Menschen am Donnerstagabend in seinen Bann schlug. Ebenfalls am Donnerstag diskutierten die Tourismusexperten Angelika Hinteregger und Stefano Barbini 60 Minuten zu Innovationen im Tourismus – vor 150 Zuschauern. Kenneth Morse, vom MIT in Boston begeisterte am Freitag 200 Zuhörer mit seinem humorvollen und lebhaften Vortrag zum Thema Unternehmensgründung und auch die Diskussionsrunde zu „smart cities“, am Freitagvormittag um 10 Uhr konnte schon an die 100 Gäste verzeichnen. Auch das Kinderprogramm vom Zeichentrickfilm bis hin zum Facepainting wurden von den Kleinsten mit Begeisterung angenommen.

7.500 Menschen kamen zum Info-Point im Palais Campofranco, versorgten sich mit Programmheften und Informationen zu kurzfristigen Programmänderungen.

„Wir hatten gehofft 20.000 Menschen zu erreichen, diese Zahl hatten wir bereits nach den ersten beiden Tagen geknackt“, erklärt Innovationslandesrat Roberto Bizzo. „Und ich habe auch den Eindruck, dass es uns gelungen ist, das Thema Innovation in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken“, so Bizzo weiter.

Auch die Homepage- und Facebookzahlen scheinen dies zu belegen. Seit Mitte August waren rund 25.000 Besucher auf der Festival-Homepage, rund 850 Facebook-Fans konnte das Innovation Festival für sich gewinnen. Zum Vergleich: Das Mailänder Innovationsfestival brachte es im vergangenen Jahr auf gerade mal 395 Fans.

Das Innovation Festival war aber nicht einfach nur ein Sturm im Wasserglas, sondern es hinterlässt auch spürbare Ergebnisse: Im Bozner Stadtzentrum wurden für das Festival mehrere Internet-Hot-Spots aktiviert, die für die Benutzer kostenlos in Betrieb bleiben. Am Samstagnachmittag wurde dann zwischen TIS Direktor Hubert Hofer, Landesrat Roberto Bizzo und Francesco Starace, CEO von Enel Green Power eine Absichtserklärung zur Schaffung eines Enel Green Power Point im TIS unterzeichnet.

Meine Damen und Herren, hier kommt der Fuchs.

Meine Damen und Herren, hier kommt der Fuchs.

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